UNTERNEHMEN
windCORES
BRANCHE
Energie & Versorgungswirtschaft und IT & Telekommunikation
UNTERNEHMENSGRÖSSE
KMU
LAND
Deutschland
UMFANG
Windkraftanlagen-Rechenzentren, Cloud & Colocation
windCORES baut Rechenzentren in Windkraftanlagen. Es handelt sich um eine deutsche Erfindung und die weltweit erste ihrer Art. Die WestfalenWIND-Gruppe, die deutschlandweit rund 180 Windkraftanlagen betreibt, erkannte eine ungenutzte Chance: Die Anlagen verfügen bereits über den Platz, die Stromanschlüsse und die Netzwerkinfrastruktur. Der Prozessor wird direkt in den Generator eingebaut.
Die Herausforderung besteht nicht im Bau des Rechenzentrums, sondern in dessen Überwachung. Jede Windkraftanlage beherbergt ein eigenständiges Rechenzentrum. Kunden können Cloud-Dienste oder Colocation-Flächen von einzelnen Anlagen mieten. Um eine hohe Verfügbarkeit und Sicherheit über eine geografisch verteilte Flotte hinweg zu gewährleisten, ist eine zentralisierte Monitoring-Lösung erforderlich.
Ohne eine solche Lösung wäre ein Fehler an einem beliebigen Windkraftanlagenstandort schwer zu erkennen und nur langsam zu beheben.
PRTG überwacht sowohl die Infrastruktur jedes windCORES-Rechenzentrums als auch die Cloud-Dienste, die Kunden direkt darin betreiben. Jeder Turbinenstandort wird lückenlos abgedeckt: PDUs der Server-Racks, Klimaanlagen, Zugangskontrollsysteme, Kameras, Verbindungen zwischen den Standorten und Komponenten zur Netzwerkredundanz.
Die Verbindungen zwischen den einzelnen Rechenzentren werden kontinuierlich überwacht, um sicherzustellen, dass die Redundanz im gesamten Verbund aufrechterhalten bleibt. Ein kundenorientiertes Dashboard bietet Cloud- und Colocation-Mietern in ihren jeweiligen Windkraftanlagen Echtzeit-Transparenz über die Dienste.
Da windCORES eine saubere, speziell für diesen Zweck entwickelte Infrastruktur betreibt, ist PRTG bestens gerüstet, um zukünftige Erweiterungen zu unterstützen. Stromverbrauchsdaten von einzelnen Servern und Racks könnten direkt in Abrechnungsworkflows einfließen. Die an den Windkraftanlagen montierten 5G-Antennen sind ein vielversprechender Kandidat für die Integration, wodurch letztendlich das gesamte Betriebsbild jeder Windkraftanlage auf einer einzigen Plattform zusammengeführt werden könnte.
Monitoring ist ein wichtiger Bestandteil, um die Verfügbarkeit sicherzustellen und um Fehler schon im Vorfeld ausschließen zu können.

