UNTERNEHMEN
Hafen von Douala
INDUSTRIE
Reise- & Transportbranche
INSTALLATION GRÖSSE
Kleine und mittelgroße Installation
STANDORT
Kamerun
Der Hafen von Douala in Kamerun wird als wichtiges "Tor zu Zentralafrika" bezeichnet, da er den Großteil der Binnenstaaten der Subsahara-Region bedient, darunter den Tschad und die Zentralafrikanische Republik. Der Hafen, der sich über mehrere Kilometer erstreckt, hat einen regen Verkehr mit ankommenden und abgehenden Containern.
Da praktisch alle Betriebsabläufe des Hafens computergestützt sind, ist es von entscheidender Bedeutung, dass in einer solchen Umgebung strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden und die Betriebszeit und Leistung der gesamten IT-Infrastruktur und der Netzwerkkomponenten gewährleistet ist.
Um den zuverlässigen Betrieb des Hafens zu gewährleisten, arbeitet das Sicherheitsteam eng mit dem Stromversorgungsteam zusammen, das für die unterbrechungsfreie Stromversorgung des Hafens zuständig ist. Das Sicherheitsteam wird auch von DPC-SA, einem lokalen IT-Dienstleister und Monitoring-Experten, unterstützt.
Diese Teams benötigen eine zentrale Monitoring-Lösung, die alle Ebenen des Hafens einbezieht und sowohl detaillierte Informationen für die IT-Experten des Sicherheitsteams als auch leicht verständliche Übersichten für das Energieversorgungsteam liefert, dessen Mitglieder zum Teil weniger IT-versiert sind.
Nach einer mehrmonatigen Evaluierung entschied sich das Team für Paessler PRTG. Ausschlaggebend war, dass die Lösung einerseits vielseitig genug ist, um die IT-Komponenten, die Sicherheitssysteme und die Stromversorgung ohne großen Aufwand in ein zentrales Monitoring zu integrieren, und andererseits die Möglichkeit bietet, sowohl detaillierte Ansichten für Experten als auch die benötigten Übersichten für das Energieteam schnell und einfach bereitzustellen. Darüber hinaus erlaubt PRTG die einfache Integration von eigenen Komponenten und Systemen.
Die Größe der Aufgabe wird deutlich, wenn man sich die Vielzahl der am Betrieb des Hafens beteiligten Komponenten vor Augen führt, deren Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit rund um die Uhr gewährleistet sein muss:
Das IT-Monitoring bildet die Grundlage des Monitoring-Szenarios für den Hafen von Douala. Nur wenn alle IT-Systeme funktionieren, können die Sicherheitssysteme und die Stromversorgung überwacht und sichergestellt werden. Das IT-Team nutzt beispielsweise WMI (Windows Management Instrumentation), um den Status der Windows-Systeme zu überwachen. Vordefinierte PRTG-Sensoren für VMware und HyperV überwachen die virtuellen Maschinen.
Im Netzwerkbereich überwacht PRTG den Status von Switches, Routern und Firewalls sowie die Nutzung der Bandbreite. Während die Kommunikation in der Regel über Glasfaserkabel erfolgt, steht als Ausweichmöglichkeit ein Mikrowellensystem zur Verfügung, das ebenfalls mit PRTG überwacht wird.
Eine weitere wichtige Aufgabe für PRTG ist das Monitoring der Sicherheitssysteme. Radarsysteme überwachen gesperrte Bereiche mit Bewegungserkennung und richten die Sicherheitskameras entsprechend aus. Mit Hilfe von Ping-Sensoren überwacht das Team die Verfügbarkeit der Radarsysteme und der mehr als 600 Sicherheitskameras verschiedener Hersteller. Bei Ausfällen kann sofort ein Techniker entsandt werden, um das Problem zu beheben.
Viele Türen sind mit Zugangskontrollsystemen ausgestattet - PRTG überwacht sowohl den Status der Türen (offen oder geschlossen) als auch die Leser. Auf diese Weise kann das Team sicherstellen, dass die richtigen Personen immer an den richtigen Ort gelangen können. Ein weiteres wichtiges Sicherheitssystem ist das öffentliche Durchsagesystem. In einem Hafen kann es jederzeit zu Unfällen kommen, die Evakuierungsmaßnahmen erforderlich machen. In solchen Fällen sind die Menschen darauf angewiesen, dass die Durchsage- und Alarmsysteme zuverlässig funktionieren.

Mit PRTG haben wir eine Monitoring-Lösung gefunden, die alle für uns relevanten Systeme und Geräte überwacht und jedem Mitarbeiter genau die Informationen liefert, die er braucht - und zwar so, dass er sie versteht, egal ob er IT-Experte oder Energietechniker ist.
Das Monitoring der Stromversorgung ist von besonderer Bedeutung. Kommt es zu Ausfällen, ist der gesamte Betrieb des Hafens beeinträchtigt. Um dies zu vermeiden, betreibt das Energieteam des Hafens Douala sowohl unterbrechungsfreie Stromversorgungssysteme (USV) als auch mehrere Generatoren. Und natürlich überwacht es alle Stromversorgungskomponenten mit PRTG. So kann PRTG die USV-Anlagen über Modbus TCP und SNMP überwachen.
Treten Spannungsschwankungen auf, die definierte Schwellenwerte überschreiten, wird das Energieteam sofort informiert und kann eingreifen und das Problem lösen. Zusätzlich zu den SNMP-fähigen USVs werden im Hafen von Douala auch speziell angefertigte Stand-alone-Einheiten" aus Gleichrichtern und Wechselrichtern eingesetzt.
"Zu Beginn des Projekts lag der Schwerpunkt darauf, das System betriebsbereit zu machen - daher wurden mehrere Geräte bestellt. Auf diese Weise wurden auch kundenspezifische (nicht IP-basierte) Geräte bestellt. Dann ging es darum, wie man mit einer zuverlässigen Monitoring-Lösung Zeit und Ressourcen sparen und gleichzeitig proaktiv Probleme lösen und Ausfallzeiten vermeiden kann." Bertin Pokaa, Teamleiter Wartung.
"Nach mehrmonatigen Recherchen und der Bestellung verschiedener Geräte von vielen Anbietern haben wir schließlich eine Lösung für die Verwendung von N520 Monitoring-Modulen gefunden. Vor allem freuten wir uns darüber, dass Paessler PRTG sofort einsatzbereite Modbus TCP Sensoren anbietet, die die benutzerdefinierten Wechselrichter und Gleichrichter sowie die SNMP-fähigen USVs und alle anderen Geräte überwachen können. Wir haben unserem Kunden diesen Vorschlag unterbreitet und das PRTG-Setup für ihn durchgeführt" - Raoul Talla, General Manager MV Digital Limited (Partner für Paessler PRTG-Produkte).
Das Diagramm veranschaulicht die Einrichtung des benutzerdefinierten Monitorings von Gleichrichtern (nicht IP-basiert) und Wechselrichtern (nicht IP-basiert) unter Verwendung der sofort einsatzbereiten Modbus TCP-Sensoren von Paessler PRTG.
Es ist wichtig, dass PRTG dem Energieversorgungsteam die benötigten Informationen in einer klaren und verständlichen Form zur Verfügung stellt. Schließlich sind die Energietechniker nicht unbedingt IT-Experten.
PRTG bietet zum einen übersichtliche Grafiken und zum anderen sogenannte Maps: HTML Dashboards, die einfach mit einem Editor erstellt werden können und die dann alle wichtigen Informationen als HTML-Seiten leicht verständlich darstellen.
Darüber hinaus ist ein sinnvolles Monitoring wichtig, um unnötige Alarme und Kurzschlussreaktionen zu vermeiden: "Die Spannung wird bei Überspannungen/Schwankungen überwacht, um Schäden an den Geräten zu vermeiden, aber die Monitoring-Daten werden auch genutzt, um den Stromversorger über solche Überspannungen zu informieren. PRTG wurde mit dem effektiven Einsatz von Fehlergrenzmeldungen eingerichtet, um keine unnötige Panik zu verursachen. Wenn zum Beispiel das Stromnetz ausgeschaltet ist, zeigt es an, dass das Stromnetz ausgeschaltet ist, und nicht, dass der Generator ausgefallen ist", sagt Bertin Pokaa, Leiter des Wartungsteams.

Notstromaggregate spielen eine wichtige Rolle im Falle eines längeren Ausfalls des Hauptnetzes. PRTG versorgt das Energieteam mit allen relevanten Daten über deren Verfügbarkeit und Leistung, hauptsächlich mit Hilfe von Standard-SNMP-Sensoren:
"Mit PRTG haben wir eine Monitoring-Lösung gefunden, die alle für uns relevanten Systeme und Geräte überwacht und jedem Kollegen genau die Informationen zur Verfügung stellt, die er braucht - und zwar in einer für ihn verständlichen Form, egal ob er IT-Experte oder Energietechniker ist", so Bertin Pokaa. "Im Tagesgeschäft haben wir immer den Überblick über alle Systeme, und im Falle einer Störung haben wir jetzt die Gewissheit, dass der zuständige Experte sofort alarmiert wird und alle Informationen erhält, die er braucht, um die Störung zu beheben, bevor sie zu einem Problem wird."
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