UNTERNEHMENS-
Medizinisches Zentrum der Universität Leiden (LUMC)
BRANCHE
Gesundheitswesen
UNTERNEHMENSGRÖSSE
Enterprise
LAND
Niederlande
UMFANG
Großinstallation, über 1.000 Server, 20 PRTG-Instanzen abteilungsübergreifend
In einem Universitätsklinikum liegt die Verantwortung für die IT nicht bei einem einzigen Team, sondern bei allen. Das Universitätsklinikum Leiden (LUMC) verfügt zwar über ein zentrales IT-Team, doch jede klinische Abteilung betreibt auch ihren eigenen IT-Betrieb. Das Monitoring war fragmentiert. Das Netzwerk wurde rund um die Uhr überwacht, doch die verwendeten Tools waren langsam, isoliert und schwer zu erweitern.
Das LUMC benötigte eine einheitliche Umgebung, in der verschiedene Elemente gemeinsam überwacht werden konnten: Netzwerkzustand, Server, medizinische Geräte und abteilungsspezifische Anwendungen. Das System musste zudem flexibel genug sein, damit die Abteilungen ihre eigene Überwachung konfigurieren konnten, ohne dass die zentrale IT jedes einzelne Detail verwalten musste.
Das LUMC entschied sich für PRTG aufgrund seiner Flexibilität, seiner großen Anwenderbasis und seiner Fähigkeit, neben der Standard-IT-Infrastruktur auch medizinische Geräte zu überwachen. Die Implementierung verlief zügig. Die Knowledge Base deckte die meisten Fragen ab. Die ursprüngliche Lizenz erwies sich schnell als zu klein, da sich die Nutzung auf weitere Abteilungen ausweitete.
Heute läuft PRTG auf rund 20 Servern innerhalb des LUMC, wobei mehr als 1.000 Server über die Plattform überwacht werden. Das LUMC hat auf PRTG Enterprise Monitor umgestellt, um dem Umfang gerecht zu werden. Eine zweite, physische PRTG-Umgebung überwacht die primäre virtuelle Instanz, sodass das Monitoring-System selbst stets im Blick behalten wird.
Jede Abteilung konfiguriert ihre eigene Umgebung. Die Abteilung für Strahlentherapie hat eigenständig eine umfangreiche Konfiguration aufgebaut. Die Neugeborenen-Intensivstation (NICU) hat ihr Monitoring an einen Drittanbieter ausgelagert, und das zentrale IT-Team überwacht dieses externe Monitoring über PRTG. Die HiX-Patientendatenplattform wird rund um die Uhr mit mehreren Sensoren überwacht. Dashboards werden auf großen Bildschirmen im gesamten Krankenhaus angezeigt, sodass alle Mitarbeiter den aktuellen Live-Status auf einen Blick erkennen können.
2019 haben wir beschlossen, auf ein neues Netzwerküberwachungssystem umzusteigen. Damals bestand der Wunsch, mit einem System zu arbeiten, bei dem verschiedene Elemente innerhalb einer Umgebung überwacht werden können. Auf diese Weise wird der Zustand des Netzwerks rund um die Uhr überwacht und damit indirekt auch der Gesundheitszustand der Patienten.



