UNTERNEHMEN
Universitätsklinikum Jena
BRANCHE
Gesundheitswesen
UNTERNEHMENSGRÖSSE
Enterprise
LAND
Deutschland
UMFANG
über 5.600 Mitarbeiter, 26 klinische Zentren, über 300.000 Patienten pro Jahr
Während einer Operation überwacht ein Arzt den Eingriff auf einem Bildschirm und führt gleichzeitig die Instrumente. Verschwindet das Bild mitten in der Operation, kann dies lebensbedrohliche Folgen haben. Am Universitätsklinikum Jena war es dieses Risiko, das den Ausschlag für die Einführung eines umfassenden Monitorings gab.
Das Krankenhaus betreibt 26 Kliniken an mehreren Standorten. Bildgebungsgeräte, DICOM-Router, Kommunikationsserver, Switches, Speichersysteme und VMware-Umgebungen müssen unterbrechungsfrei zusammenarbeiten. Ein Ausfall eines einzelnen Geräts kann eine Kettenreaktion im gesamten Betriebsablauf auslösen.
Als Krankenhaus mit mehr als 30.000 stationären Fällen pro Jahr gilt das Universitätsklinikum Jena gemäß dem deutschen IT-Sicherheitsgesetz als kritische Infrastruktur. Angemessenes Monitoring ist keine Option, sondern eine gesetzliche Verpflichtung.
Nach der Bewertung mehrerer Tools entschied sich das Krankenhaus aufgrund der Flexibilität, der agentenlosen Überwachung, der Verwaltung mehrerer Benutzer und der einfachen Wartung für PRTG. Heute erfassen 12.000 Sensoren Server, Switches, Router, Speichersysteme, VoIP, LAN und VMware an allen Standorten. Drei Remote Probes sammeln Daten von verteilten Standorten in einer einzigen PRTG-Instanz.
Die DICOM-Sensoren von PRTG überwachen Bildgebungssysteme wie MRT, CT, Ultraschall und Videoendoskope. Das Team überwacht das kritischste Glied in einer Kette von DICOM-Routern. Wenn PRTG einen Alarm auslöst, weiß das Team sofort, wo es eingreifen muss.
HL7-Sensoren überwachen die Übertragung von Patientendaten über HIS-, RIS- und LIMS-Systeme hinweg, ohne dabei personenbezogene Daten auszulesen. Dashboard-Übersichten bieten Nicht-IT-Mitarbeitern relevante Statusansichten. Ressourcen wie Festplattenspeicher, CPU und RAM werden im Zeitverlauf verfolgt, sodass die Kapazität auf der Grundlage tatsächlicher Daten und nicht aufgrund von Vermutungen erweitert werden kann.
Durch diese Sensoren haben wir den aktuellen Gerätezustand von zum Beispiel MRTs, CTs, Ultraschallgeräten oder Videoendoskopen genau im Blick. In einer Kette von DICOM-Routern monitoren wir das instabilste Glied. Sobald PRTG Alarm schlägt, wissen wir, dass wir eingreifen müssen.