UNTERNEHMEN
Österreichisches Rotes Kreuz
BRANCHE
Gesundheitswesen und IT & Telekommunikation
UNTERNEHMENSGRÖSSE
Enterprise
LAND
Österreich
UMFANG
Kleines bis mittelgroßes IT-Team, ein Blutspendezentrum sowie eine regionale Rotkreuz-Abteilung
In einem Blutspendezentrum ist die IT Teil der Versorgungskette. Fällt der Kommunikationsserver aus, werden die Lieferscheine nicht hochgeladen. Fällt eine Datenbank aus, bleiben Blutprodukte in der Bearbeitung stecken. Wenn ein Dienst stillschweigend aufhört, in die Datenbank zu schreiben, merkt das niemand, bis es weiter unten in der Kette zu Problemen kommt.
David Jungwirth, IT-Mitarbeiter beim Österreichischen Roten Kreuz in Oberösterreich, benötigte vollständige Transparenz über Server, Datenbanken, Hardware, SSL-Zertifikate und eine auf HL7-Standards basierende Plattform für das Gesundheitswesen. Standardtools waren nicht flexibel genug. Maßgeschneiderte Lösungen waren zu wartungsintensiv.
PRTG deckte die Grundlagen bereits standardmäßig ab: Ping-Sensoren für die Verfügbarkeit, WMI-Sensoren für den Speicher, SNMP-Sensoren für Netzteile und Lüfter sowie das Monitoring von SSL-Zertifikaten.
Der größte Vorteil war jedoch die Flexibilität. Die vorkonfigurierten HL7-Sensoren von PRTG überwachen den soffico Orchestra-Kommunikationsserver, ohne auf Patientendaten zuzugreifen. Wenn eine Schnittstelle ausfällt oder das Hochladen eines Lieferscheins fehlschlägt, erhält das Team sofort eine Benachrichtigung.
PRTG überwacht zudem Oracle-Datenbanken. Unregelmäßigkeiten auf Datenbankebene decken Prozessfehler auf, bevor sie an anderer Stelle sichtbar werden.
Benutzerdefinierte Sensoren gingen noch einen Schritt weiter. Als ein Dienst nach der Migration eines Cluster-Knotens keine Einträge mehr in die Datenbank schrieb, konfigurierte Jungwirth PRTG so, dass es Ereignisprotokolle über WMI ausliest. Verliert der Dienst den Zugriff auf die Datenbank, erkennt PRTG dies und löst ein Neustart-Skript aus. Kein Helpdesk-Ticket erforderlich. Das Problem löst sich von selbst.
Mit PRTG lesen wir jetzt die Eventlogs des Dienstes aus. Der Dienst protokolliert in seinem EventLog, dass er nicht mehr auf die Datenbank zugreifen kann, und das lässt sich mit PRTG sehr einfach über den Sensor WMI Ereignisprotokoll erkennen.
