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SNMP, MIBs, und OIDs – eine Übersicht

SNMP bedeutet Simple Network Management Protocol und besteht aus drei Schlüsselkomponenten: verwalteten Geräten, Agenten und Netzwerk-Management-Systemen (NMSs). Ein verwaltetes Gerät ist ein Knoten, welcher mit einem SNMP-Agenten besetzt und in ein verwaltetes Netzwerk eingebunden ist. Diese Geräte können Router oder Zugangsserver sein, Schaltstellen, Netzbrücken, Netzknoten, Server oder Drucker. Ein Agent ist ein Softwaremodul, das in ein Gerät integriert ist. Dieser Agent übersetzt Information in ein SNMP-kompatibles Format. Auf einem NMS laufen die Überwachungsprogramme. Diese stellen die notwendigen Prozessor- und Speicherkapazitäten zur Verfügung, welche für die Netzwerkverwaltung notwendig sind.

MIB bedeutet Management Information Base. Sie stellt eine Ansammlung von Information dar, welche hierarchisch aufgebaut ist. Um auf diese Zugriff zu haben, werden Protokolle wie SNMP benutzt. Es gibt zwei verschiedene Arten von MIBs: skalare MIBs und tabellarische MIBs. Skalare Objekte bestimmen eine einfache Objektinstanz (»single object instance«), wohingegen tabellarische Objekte mehrfach verknüpfte Objektinstanzen (»multiple related object instances«) bestimmen, welche in MIB-Tabellen zusammengefasst sind.

OIDs oder Object Identifiers dienen dazu, verwaltete Objekte in einer MIB-Hierarchie eindeutig zu identifizieren. Man kann sich dies als Baum vorstellen, dessen »Ebenen« von verschiedenen Organisationsstrukturen belegt sind. Die OIDs von MIBs auf höchster Ebene sind verschiedenen Standardorganisationsstrukturen zugehörig. Auf tieferer Ebene belegen einzelne Hersteller verschiedene Zweige des »Strukturbaumes«, auf welchen deren eigene Produkte mit eigenen OIDs für verwaltete Objekte angesiedelt sind.

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