Die Ansicht »Daten«
Die Ansicht »Daten«
In dieser Ansicht wird die gesammelte Datenmenge eines oder mehrerer Sensoren in einem Graph dargestellt.

Um die Daten mehrerer Sensoren darzustellen, wählen Sie diese einfach in der Sensorliste aus. Halten Sie hierfür während der Auswahl die Strg-Taste gedrückt, um nicht-zusammenhängende Sensoren auszuwählen, oder halten Sie die Umschalt-Taste gedrückt, um zusammenhängende Sensoren gleichzeitig auszuwählen. Sie können auch eine Gruppe auswählen.
Wenn Sie eine Gruppe oder mehr als einen Sensor ausgewählt haben, können Sie diese entweder in einem Einzelgraph (die Daten aller Sensoren werden in einer Grafik dargestellt, siehe linke Seite der folgenden Abbildung) oder in einem Mehrfachgraph darstellen lassen (jeweils ein Diagramm für jeden Sensor, siehe rechte Seite der folgenden Abbildung).

Wenn Sie nur einen Sensor ausgewählt haben, können Sie zusätzlich zum Graph noch aus drei weiteren Datentabellen auswählen:

Diese Datentabellen beinhalten die Daten der letzten 24 bzw. 48 Stunden, der letzten 30 Tage oder der letzten 365 Tage (diese Zeiteinheiten können in den Optionen verändert werden).

Achten Sie bitte auf das ganz rechte Feld »Erfassung«: Anhand dieses Wertes können Sie feststellen, ob die Überwachung ohne Unterbrechung vonstatten ging, bzw. ob die gesamte Zeitspanne »abgedeckt« wurde.
Wenn also die Überwachung des PRTG für beispielsweise 15 Minuten pro Stunde unterbrochen ist, so ergibt sich für die restlichen, überwachten 45 Minuten ein Erfassungswert von 75%.
Der Erfassungswert sollte dementsprechend immer 100% bzw. fast 100% betragen, um vollständige und zuverlässige Überwachungsergebnisse zu erzielen.
Sollte dieser der Erfassungswert weniger als 100% betragen, obwohl der PRTG ununterbrochen in Betrieb war, so liegt in der Regel ein technisches Problem am überwachten Sensor vor. Der PRTG war also nicht in der Lage, all die notwendigen Daten zu sammeln, um den Traffic über diesen Zeitraum zu berechnen. Zumeist liegt dies am Netzwerk selbst (z.B. Datenpaketverlust, Verbindungsschwierigkeiten) oder an Geräteproblemen (einige Geräte beschränken beispielsweise die Anzahl der SNMP-Anfragen pro Minute; werden diese also zu häufig abgefragt, bleibt automatisch eine bestimmte Anzahl von Anfragen unbeantwortet).
Für PacketSniffer- und NetFlow-Sensoren stehen ebenfalls »Reiter«, bzw »Tabs« für die sog. »Toplisten« zur Verfügung (also z.B. Listen der am häufigsten vorkommenden Protokolle, sog. »Top Protocols«, oder der am häufigsten genutzen Verbindungen, sog. »Top Connections« etc.) Für jeden einzelnen Sensor können zusätzliche eigene »Toplisten« erstellt werden.

Die »Toplisten« können anhand der Absender- oder Ziel-IP, des »Ports« oder anderer Parameter berechnet werden.
Für die den »Toplisten« zugrunde liegenden Werte (z.B. Absender-IP) erscheinen in den Listen mehrere Spalten. Der PRTG versucht, die IP-Adressen nach Möglichkeit nach DNS-Namen aufzuschlüsseln. In Klammern angezeigte IP-Adressen konnten entsprechend nicht nach Ihrer DNS aufgelöst werden.
Die Spalte »Trend« zeigt einen Wert an, der auf folgende Weise errechnet wird: Die aktuelle Position auf der »Topliste« wird von der Position der »Topliste« des vorhergehenden Intervalls abgezogen. Entspricht der sich daraus ergebende Wert z. B. Null (0), so bedeutet dies keine Veränderung im Vergleich zum vorherigen Intervall. Entspricht der Wert z.B. +5, so hat sich der betreffende Eintrag um fünf Positionen verbessert. Der PRTG unterlegt große Schwankungen in der Positionsliste mit verschiedenen Rotabstufungen, um diese leicht erkennbar zu machen.
Das Kuchen- oder Balkendiagramm (wählen Sie den jeweiligen Typ im Dialogfeld »Ansicht|Farben & Design«) stellt immer das Trafficaufkommen der obersten 10 Einträge auf der »Topliste« dar.