PRTG Network Monitor besteht aus verschiedenen Bestandteilen, die in drei Hauptkategorien eingeteilt werden können: Systemteile, Benutzer-Interfaces und Interfaces für grundlegende Einstellungen.

Typ

Name/Beschreibung

Siehe auch

Systemteile

PRTG-Server
Dieser ist das Kernstück der PRTG-Installation und beinhaltet die Datenspeicherung, den Webserver, die Einheit für die Erstellung von Berichten, ein Benachrichtigungssystem und mehr.

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PRTG-Sonde
Dies ist der Teil von PRTG, auf dem die tatsächliche Überwachung ausgeführt wird.

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Benutzer-Interfaces

PRTG Webinterface
Das AJAX-basierte Webinterface wird verwendet für die Konfiguration von Geräten und Sensoren, sowie für die Anzeige der Überwachungsergebnisse.

Abschnitt Webinterface.

PRTG Windows-GUI
Eine echte Windows-Anwendung als Alternative zum Webinterface. Unterstützt die wichtigsten Funktionen.

Abschnitt Windows-GUI.

PRTG iPhone Interfaces
Überwachen Sie Ihr Netzwerk von unterwegs aus mit der iPhone-Applikation für PRTG Network Monitor oder mit dem iPhone Webinterface.

Abschnitt iPhone-Interfaces.

Grundlegende Einstellungen

PRTG Core Administrator
Legen Sie die grundlegenden Einstellungen für den PRTG-Server fest, wie z.B. Administrator-Login, Webserver IP-Adresse und Port, Einstellungen zur Sondenverbindung, Systemsprache und mehr.

Abschnitt PRTG Server Administrator.

PRTG Probe Administrator
Legen Sie die grundlegenden Einstellungen für eine PRTG-Sonde fest, wie z.B. Sondenname, IP- und Serververbindungseinstellungen und mehr.

Abschnitt PRTG Probe Administrator.

PRTG-Server

Der PRTG-Server ist sozusagen das Herzstück Ihres PRTG-Systems und verwaltet folgende Vorgänge:

  • Die Konfigurationsverwaltung für Geräteüberwachung.
  • Die Verwaltung und Konfiguration der angeschlossenen Sonden.
  • Eine Datenbank für die Überwachungsergebnisse.
  • Das Benachrichtigungmanagement inkl. einem Mailserver für die Zustellung von E-Mails.
  • Eine Einheit für die Erstellung von Berichten und ein Zeitplaner.
  • Eine Verwaltungseinheit für Benutzerkonten.
  • Die Datenverwaltung (z.B. das Löschen von Daten, die älter als 365 Tage sind).
  • Webserver und API-Server.

Der eingebaute schnelle und sichere PRTG-Server (kein IIS oder Apache benötigt) unterstützt sowohl HTTP als auch das sichere HTTPS (via SSL). Er bedient das Webinterface, wenn es im Browser aufgerufen wird und beantwortet auch API-Aufrufe (z.B. für die Windows-GUI).

Bemerkung: Der PRTG-Server und die Sonde(n) laufen auf Windows-Systemen als Dienste und starten automatisch. Sie sind auch dann aktiv, wenn kein Benutzer eingeloggt ist.

PRTG-Sonden

Auf einer "Sonde" (engl. "probe") führen Sonsoren die eigentliche Überwachung aus. Die Sonde wird vom PRTG-Server konfiguriert, steuert die Überwachungsprozesse und liefert die Ergebnisse an den PRTG-Server zurück. Der PRTG-Server hat immer auch eine lokale Sonde auf demselben Computer. Darüber hinaus kann der PRTG-Server eine unbegrenzte Anzahl "externer Sonden" (engl. "remote probes") verwalten, um die Überwachung an vielen Orten gleichzeitig durchzuführen.

Die eigentliche Überwachung wird von den Prozessen der PRTG-Sonden (Engl. "probes") ausgeführt, welche auf einem oder mehreren Computern laufen. Während des Installationsprozesses wird die sog. "lokale Sonde" automatisch vom System erstellt. Bei einer Installation mit nur einer Sonde - dies entspricht der Grundeinstellung - wird die gesamte Überwachung von der lokalen Sonde durchgeführt. Zusätzliche sog. "externe Sonden" müssen vom Benutzer erstellt werden. Diese nutzen SSL-verschlüsselte Verbindungen mit dem PRTG-Server und gestatten es dadurch, Dienste und Systeme innerhalb entfernter Netzwerke, welche nicht öffentlich zugänglich oder durch Firewalls geschützt sind, auf sichere Art und Weise zu überwachen. Die folgende Darstellung zeigt dies anhand eines Beispiels:

clip0164

Sie finden ein Video zu diesem Thema unter http://www.paessler.com/support/video_tutorials (in englischer Sprache).

Der PRTG-Server innerhalb des LAN (unten rechts) ist in der Lage, mit Hilfe entfernter Sonden Dienste und Server in entfernten Büros, in Datenzentren und hinter Firewalls zu überwachen. Für mehr Informationen über entfernte Sonden siehe Multiple Sonden und externe Sonden.

Wenn die Sonden einmal vom PRTG-Server ihre Konfiguration empfangen haben, können sie über einen bestimmten Zeitraum unabhängig vom PRTG-Server arbeiten, für den Fall, dass es zu Verbindungsproblemen zwischen Sonde und Server kommt. Bei einer Verbindungsunterbrechung speichert ein Puffer bis zu 500.000 Sensorergebnisse im RAM-Speicher des Systems mit der externen Sonde (bis zu 50 - 200 MB). Dies bedeutet, dass bei 100 Sensoren mit einem Überwachungsintervall von einer Minute die Überwachungsergebnisse von bis zu 3 Tagen aufgefangen werden können (oder 52 Minuten bei 10.000 Sensoren mit einminütigem Überwachungsintervall). Die Sonde verbindet sich automatisch mit dem Server, sobald die Verbindung wiederhergestellt ist und überträgt alle Überwachungsergebnisse, die während der Unterbrechung gesammelt worden sind.

Bemerkung: Der PRTG-Server und die Sonde(n) laufen auf Windows-Systemen als Dienste und starten automatisch. Sie sind auch dann aktiv, wenn kein Benutzer eingeloggt ist.

PRTG überwacht automatisch den Systemzustand des PRTG-Servers, um etwaigen Überlastungen, die die Überwachungsergebnisse verfälschen könnten, vorzubeugen. Um den Systemstatus des Computers zu überwachen, auf dem eine Sonde läuft, legt PRTG automatisch einige Sensoren an, nämlich "Sondenzustand" und "Laufwerk" und einen Sensor für die Überwachung der Bandbreite aller installierten Netzwerkkarten:

clip0266

Es wird empfohlen, diese Sensoren zu behalten, wobei Sie bis auf den Sensor "Sondenzustand" optional alle entfernen können. Dieser misst verschiedene interne Systemparameter der Systemhardware der Sonde und auch deren interne Prozesse und ermittelt daraus einen Wert. Sollte dieser Wert häufig oder immer wiederkehrend weniger als 100 % betragen, sollten Sie die Kanäle dieses Sensors überprüfen.



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