Verschiedene Protokolle Sensoren
Mit folgenden Sensoren können Sie diverse TCP- und UDP-basierte Dienste überwachen:
- PING: Führt einen oder mehrere PINGs aus, um die Verfügbarkeit eines Geräts zu überwachen und etwaigen Datenverlust in Prozent zu messen.
- PORT: Überprüft die Verfügbarkeit von TCP-basierten Netzwerkdiensten.
- FTP: Überwacht die Verfügbarkeit eines FTP Servers.
- DNS: Überprüft einen DNS (Domain Name Service) Server.
- RDP (Remote Desktop): Überprüft, ob der RDP-Dienst eines Gerätes verfügbar ist.
- Laufwerkszustand: Überwacht den Zustand eines IDE-Festplattenlaufwerks mit "SMART".
- RADIUS: Überprüft "Remote Authentication Dial In User Service" Server. Der Sensor verbindet sich mit einem RADIUS-Server und überprüft, ob die Zugangsdaten akzeptiert werden.
- Syslog-Empfänger: Empfängt und analysiert Syslog-Nachrichten (kann nur auf Sonden verwendet werden).
- SNMP-Trap-Empfänger: Empfängt und analysiert SNMP-Traps (kann nur auf Sonden verwendet werden).
FTP-Sensor Konfiguration
FTP (das steht für File Transfer Protocol) wird für den Dateiaustausch im Internet verwendet (z.B. um Inhalte auf eine Webseite zu stellen oder um Dateien von einem Server herunter zu laden). Der FTP-Sensor überwacht die Verfügbarkeit eines FTP-Servers.
Zu den Parametern zählen:
- Timeout: Wenn in der angegebenen Zeitspanne keine Antwort empfangen wird, wird die Anfrage abgebrochen und ein Fehler-Zustand wird ausgelöst.
- Port: Die Portnummer des FTP-Services, den Sie überwachen möchten (normalerweise Port 21).
- FTP-Modus: Wenn keine Verbindung hergestellt werden kann, wählen Sie hier "Passiven Modus verwenden".
- Benutzername: Der FTP-Benutzername für den Login.
- Kennwort: Das FTP-Passwort für diesen Benutzernamen.
- TLS (Transport-Level Security) verwenden: Wählen Sie, ob Sie eine sichere Verbindung verwenden möchten. Wenn Sie hier "Ja" aktivieren, können Sie zusätzlich eine SSL-Methode auswählen. Wenn keine Verbindung zustande kommt, versuchen Sie es mit einer anderen SSL-Methode.
DNS-Sensor Konfiguration
DNS (Domain Name System oder Service) ist ein Internetdienst, der Domänennamen (die für Menschen leichter zu merken sind) in IP-Adressen übersetzt (welche Computer verwenden, um miteinander zu kommunizieren). Jedes Mal, wenn Sie einen Domänennamen verwenden, muss deshalb ein DNS-Service den Namen in die zugehörige IP-Adresse umwandeln. Zum Beispiel könnte die Domäne www.paessler.com in die IP-Adresse 62.146.51.168 übersetzt werden.
Der DNS-Sensor sendet eine Anfrage an die IP-Adresse des Servers, auf dem er angelegt ist und bittet um die Übersetzung/Auflösung eines bestimmten Domänennamens. Dies ist z.B. nützlich, um sicherzustellen, dass die Webadresse einer Firma von der Außenwelt aufgelöst werden kann, oder um zu überprüfen, ob ein DNS-Server in einem LAN zuverlässig funktioniert.
Anmerkung: Das Gerät, auf dem dieser Sensor angelegt ist, muss ein DNS-Server sein und nicht der Domänenname des Servers, den Sie überwachen möchten. Als DNS-Server wird der Sensor die IP-Adresse oder den DNS-Namen verwenden, der für das Gerät eingetragen ist, auf dem der Sensor angelegt wurde.
Wenn Sie in den Einstellungen nur die Domäne eintragen, wird PRTG nur überprüfen, ob der Name überhaupt in eine IP-Adresse übersetzt wird (was einfach bedeutet, dass der DNS-Server korrekt funktioniert und dass die Domänenname existiert). Wenn Sie auch eine IP-Adresse eingeben, wird die übersetzte IP-Adresse mit dieser Adresse verglichen und der Sensor zeigt "Fehler", wenn die beiden Adressen unterschiedlich sind.
DNS-spezifische Einstellungen sind folgende:
- Timeout: If the reply takes longer than this value the request is aborted and an error state is triggered.
- Port: Geben Sie hier den Port des DNS-Services ein.
- Domäne: Geben Sie den Domänennamen ein, den Sie überprüfen möchten (e.g. www.IhreFirma.de).
- IP-Adresse: Geben Sie optional eine IP-Adresse ein, die mit dem Ergebnis vergleichen werden soll.