Objekthierarchie: Sonden, Gruppen, Geräte, Sensoren, Kanäle
Alle Objekte in PRTG sind in einer Baumhierarchie angeordnet, um somit eine einfach zu überblickende Liste zu erstellen und es dem Benutzer zu ermöglichen, sie in Gruppen einzuteilen, die jeweils ähnliche Geräte, Örtlichkeiten oder Dienste überwachen.
Geräte, Sensoren, Kanäle
In PRTG Network Monitor können Sie "Geräte" hinzufügen, die Sie überwachen möchten. Diese Geräte können beispielsweise sein:
- Ein Web- oder Dateiserver.
- Ein Router oder einer Netzwerk-Switch.
- Ein sog. "Probe Device" ("Sondengerät"), welches ein PRTG-internes Systemgerät ist. Dieses Gerät hat Zugriff auf den Computer, auf dem die Sonde läuft.
- Fast jedes Gerät in Ihrem Netzwerk, das eine eigene IP-Adresse besitzt.
Jedes Gerät hat eine Reihe von "Sensoren", mit denen die tatsächliche Überwachung ausgeführt wird. Jeder einzelne dieser Sensoren überwacht genau einen bestimmten Aspekt eines Netzwerkgerätes. Zum Beispiel:
- Einen Netzwerkdienst wie z.B. SMTP, FTP, HTTP etc.
- Den Datenverkehr eines Ports eines Netzwerkswitches.
- Die CPU- oder Speicherauslastung eines Gerätes.
- Den Datenverkehr einer Netzwerkkarte.
- Ein NetFlow-Gerät etc.
Jeder Sensor hat eine Reihe von "Kanälen", durch die er die verschiedenen Datenströme empfängt. Kanäle können beispielsweise sein:
- "Nicht verfügbar"/"Downtime", "Summe" (bei einem WMI-Prozessorlast-Sensor).
- "Nicht verfügbar"/"Downtime", "Prozent verfügbarer Speicher" und "Verfügbarer Speicher" (für einen WMI-Arbeitsspeicher-Sensor).
- "Nicht verfügbar"/"Downtime", "Durchschnitt"/"Average" (für einen Ping-Sensor).
- "Nicht verfügbar"/"Downtime", "Ladezeit", "Bytes empfangen", "Download-Bandbreite", "Zeit bis zum ersten Byte" (für einen HTTP (Erweitert) Sensor).
- Daten für SMTP, HTTP, FTP, PING etc. (für Packet Sniffer und xFlow Sensoren) usw.
Gruppen und Sonden
Jedes Gerät ist unter eine "Gruppe" eingeordnet. Sie können Ihre Geräte in verschiedenen verschachtelten Gruppen anordnen, welche die Struktur Ihres Netzwerks widerspiegelt.
Jede Gruppe ist Teil einer "Sonde". Dies ist die Plattform, auf der die Überwachung stattfindet. Alle Objekte, die unterhalb einer Sonde konfiguriert sind, werden von dieser Sonde überwacht. Jede PRTG-Serverinstallation erstellt automatisch einen lokalen Sondendienst. Sie können zusätzliche Sonden und auch entfernte Sonden zu Ihrer Konfiguration hinzufügen, um auch entfernte Geräte von außerhalb Ihres Netzwerks in die Überwachung einzuschließen (siehe Abschnitt Multiple Sonden und externe Sonden).
Die "Root"-Gruppe ist die höchste Instanz in PRTG und enthält alle anderen Objekte.
Die hier beschriebene hierarchische Ordnung wird auch dafür verwendet, um gemeinsame Einstellungen für größere Gruppen von Objekten vorzunehmen, z.B. werden die Einstellungen der "Root"-Hauptgruppe normalerweise von allen anderen Objekten darunter übernommen (siehe Abschnitt Übernehmen von Einstellungen).
Hier eine Beispielkonfiguration mit mehreren Gruppen, Geräten und ihren Sensoren:

Priorität
Das Konzept der Priorität soll es Ihnen ermöglichen, die wichtigsten Sensoren in der Sensoren- und Alarmliste immer an erster Stelle anzuzeigen. Dadurch verpassen Sie nie einen wichtigen Netzwerkausfall.
Sie können die Rangfolge jedes Objekts im Sensorenbaum festlegen, beginnend mit 1 Stern ("*" ) für die niedrigste Stufe, bis hin zu 5 Sternen ("*****") für die höchste Stufe. In der Grundeinstellung sind die PRTG-Sensoren in Listen wie "Alarme" oder "Sensoren" zunächst nach Ihrer Rangfolge und dann alphabetisch nach Name sortiert. Die Voreinstellung von jeweils 3 Sternen ermöglicht Ihnen eine schnelle Anpassung der Rangfolge der Objekte in Ihrer Konfiguration. Markieren Sie einfach das jeweilige Objekt und wählen Sie die gewünschte Einstellung aus dem Kontextmenü:

Sie können auch direkt auf die Sterne klicken, wenn Sie sich in der Detailansicht zu einem Objekt befinden.
Favorisierte Sensoren
Zur Hervorhebung wichtiger Sensoren können Sie diese auch als "Favorisierte Sensoren" markieren. Dies geschieht ebenfalls im Kontextmenü eines Sensors. Eine Liste der favorisierten Sensoren finden Sie im Sensorenmenü ("Sensoren | Favorisierte Sensoren") wieder.